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Anzeiger für die Seelsorge 1/2008
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Editorial

seitdem der Begriff der Pastoraltheologie im 18. Jahrhundert von Franz Stephan Rautenstrauch eingeführt worden ist, geht es ihr darum, die theologische Relevanz des Glaubens in der Seelsorge fruchtbar zu machen. Dafür bedient sie sich als praktisch-theologische Disziplin theologischer Methoden bzw. Erkenntnisse. Interessant ist aber, dass in der Vergangenheit von einzelnen Fachvertretern über die Theologie hinaus geschaut wurde, um kirchliches Handeln mit seinen Erfolgen und Misserfolgen besser zu verstehen und es in Folge zu optimieren. Dabei wurden vor allem Anleihen bei den empirischen Sozialwissenschaften sowie bei der Betriebswirtschaftslehre gemacht. Für die einen stellt dies eine Degradierung einer theologischen Disziplin dar, für die anderen eine dringend notwendige Öffnung der (Pastoral-)Theologie zu Beginn des dritten Jahrtausends, um einem weiteren Relevanzverlust der Kirche bzw. der kirchlichen Verkündigungstätigkeit entgegenzuwirken. Und so zeigt sich derzeit im Verständnis der Pastoraltheologie ein aufkommendes Schisma. Im Schwerpunkthema dieses Monats geht der Anzeiger für die Seelsorge der Frage nach, in welche Richtung sich eine zukunftsfähige Pastoraltheologie entwickeln wird. In der Rubrik „Im Blick“ stellt Gregor Frhr. von Fürstenberg den Afrikatag, der im Januar begangen wird, als die älteste Kollekte in der katholischen Kirche vor.

Ihnen wünsche ich eine anregende Lektüre und freue mich, dass der Anzeiger für die Seelsorge Sie durch ein hoffentlich gutes Jahr 2017 begleiten darf.


   Klaus Vellguth

 

 

Schwerpunktthema

Ottmar Fuchs
Die Gretchenfrage der Pastoraltheologie
Was ist die spezifisch religiöse, gottbezogene Einstellung?

Treffpunkt
Gedanken zum Titelbild

Rainer Bucher
Aufmerksamkeit und Kreativität
Perspektiven der Pastoraltheologie in spätmodernen Zeiten

Thomas Suermann de Nocker
Die Pastoraltheologie krempelt die Ärmel hoch
Wie Wissenschaft sich in den Dienst der Kirche und der Menschen stellt, um Zukunft zu gestalten

Christian Bauer
Spuren in die Pastoraltheologie von morgen
Frische Ideen, nicht nur für den pastoralen Strukturwandel

Impulse

Mitten im Leben
Wo bin ich eigentlich grad?

Augenblick mal
Ein gesegnetes neues Jahr?

Im Bild
Die Stille

Auf den Punkt gebracht
Gott in der Milchflasche

5-Minuten-Predigt
Glaubenshoroskop 2017

Persönlich
Georg Bätzing

Im Blick

Gregor Frhr. von Fürstenberg
„Ich nenne euch nicht mehr Sklaven“

Claudia Hofrichter
„Wahrhaftig, jetzt begreife ich …“ (Apg 10,34)

Inspirierte Seelsorge

Mozart in uns

Christiane Baer
Von der Wahl der Qual

Pastoraltheologie quo vadis?

Service

Leser haben das Wort

 
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